Bericht Weihnachtsfeier 2017

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Der traditionelle Jahresabschluss des Oberbergischen Blinden- und Sehbehindertenvereins fand am Samstag, dem 09.12.2017 im Hotel „Bodden“ in Gummersbach-Rebbelroth statt.

 

Insgesamt nahmen 24 Personen an dieser Feier teil. Es gab zwar deutlich mehr Anmeldungen, aber aufgrund des starken Schneefalls mussten einige ihre Teilnahme absagen. Nach der Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden wurden zunächst die

Geldumschläge an die Anwesenden verteilt. Danach ging es mit dem Mittagessen los, was erneut sehr schmackhaft und reichlich war.

 

Durch die Verzögerungen zu Beginn musste der nächste Programmpunkt etwas nach hinten verschoben werden. Der Vereinsvorsitzende begrüßte daher mit etwas Verzögerung zwei Gäste, und zwar die ebenfalls blinde Sängerin Gaetana Chiaramonte und deren Lebensgefährten Günter Ecker. Beide hatten vor der Feier ein wenig technisches Equipment aufgebaut, so dass zum Gesang auch Musik zu hören war. Frau Chiaramonte hatte noch mit einer Erkältung zu kämpfen, worunter die Qualität des Gesangs litt. Sie gab aber ihr Bestes, was mit ordentlichem Applaus honoriert wurde.

 

Mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken endete die Weihnachtsfeier. Danach löste sich die Feier nach und nach auf. Herr Aha wünschte Allen noch ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr.

Die blinde Sängerin Gaetana Chiaramonte

Es folgen Fotos von den Mitgliedern bei der Weihnachtsfeier


 



 


Bericht Sommerausflug 2017

 

Der Sommerausflug des Oberbergischen Blinden- und Sehbehindertenvereins fand am Samstag, dem 16. September statt.

Morgens ab 9.30 Uhr ging es los. Der Bus fuhr die gewohnten Sammelpunkte an, so dass schließlich insgesamt 24 Personen an Bord waren. Leider gab es kurzfristig einige krankheitsbedingte Absagen, von der auch der 1. Vorsitzende nicht verschont blieb.

Daher begrüßte der 2. Vorsitzende alle Teilnehmer vor der Weiterfahrt.

 

Pünktlich trafen wir am Schiffsanleger in Bonn ein, denn für 11.50 Uhr waren wir für eine besondere Schifffahrt auf dem Rhein angemeldet. Die „Rheinsinne-Tour“ wurde nämlich speziell für blinde und sehbehinderte Besucher entwickelt.

 


Foto: Das Schiff am Bonner Rheinufer „Filia Rheni“

 

Eine Gästeführerin begrüßte uns an Bord, nachdem alle die reservierten Plätze eingenommen hatten. Das Schiff war sehr voll und dadurch entstand eine heftige Geräuschkulisse. Die Gästeführerin war leider trotz eines Mikrofons und eines Lautsprechers von manchen teilweise, von einigen gar nicht zu verstehen. Die Dame war trotz der widrigen Umstände sehr bemüht, der Gruppe Informationen zu vermitteln.

Foto: Die Gästeführerin

Nach dem ersten Teil wurde das Mittagessen serviert. Es gab für alle eine Kapitänsplatte, die aus sehr schmackhaften kalten Speisen wie Wurst und Käse oder Kartoffelsalat und Brot bestand.


Foto: Das Mittagessen

 

Auf der Fahrt bis nach Linz und wieder zurück kam das Schiff an vielen geschichtsträchtigen Orten vorbei. Zu nennen wären unter anderem der Drachenfels, auf dem Siegfried den Drachen tötete oder auch die nach König Roland benannten Orte Rolandseck und Rolandsbogen. Die Gästeführerin erläuterte auch, warum die rechte Rheinseite immer die „schäl Sick“ genannt wird. Und zwar trugen die Pferde früher Augenklappen, wenn sie am rechten Ufer entlang ritten, damit sie nicht von der Sonne geblendet wurden. Sie mussten daher schielen, um etwas sehen zu können.

 

Die Rheinsinne-Tour bestand aber nicht nur aus diesem Teil. Zusätzlich verteilte die Gästeführerin drei unterschiedliche Gesteinsproben, die abgetastet werden konnten Darüber hinaus gab es mehrere Geruchsproben, bestehend aus verschiedenen Fruchtaromen, die sich alle im Wein wiederfinden, der in dieser Region angebaut wird. Mit einer Weinprobe folgte dann auch ein praktischer Teil, damit die Aromen auch mal auf der Zunge gespürt werden konnten.


Foto: Gesteine

 


Foto: Geruchsproben

Gegen 16 Uhr legte das Schiff wieder in Bonn an. Nachdem alle wieder im Bus saßen, ging es weiter zum Gasthof Stommel in Much. Dort warteten eine Gulaschschsuppe und ein Dessert auf die Gruppe. Mit dieser letzten Stärkung ging der Ausflug zu Ende.


Foto: Gruppenfoto vor dem Bus

 


Die junge Busfahrerin, die uns sicher gefahren hat.

 

Weitere Fotos:

Die Vereinsmitglieder auf dem Boot und im Gasthof Stommel:



 


 


 


 

Es folgen weitere Fotos vom Schiff:

 


 


Bericht vom Grillfest 2017

 

Das Grillfest Des Oberbergischen Blinden- und Sehbehindertenvereins fand am Mittwoch, dem 05.07.2017 Ab 12 Uhr auf dem Ponyhof Knotte in Wiehl-Hübender statt.

 

Bei herrlichem Sonnenschein und warmen Temperaturen stand die Außenterrasse für uns bereit. Der Vereinsvorsitzende konnte insgesamt 31 Teilnehmer begrüßen, davon 15 Vereinsmitglieder. Darüber hinaus begrüßte er einen Alleinunterhalter, der von Beginn an für die musikalische Untermalung sorgte.

 

Nachdem alle mit Getränken versorgt waren, wurde der Grill aufgeheizt und das Grillgut zubereitet. Zusätzlich gab es noch mehrere Salate und Brot. Die sehr schmackhaften Speisen fanden reichlich Absatz.

 

Nach dieser ersten Stärkung ging es mit einer Planwagenfahrt weiter. Da einige Teilnehmer im Vorfeld angaben, an dieser Fahrt nicht teilnehmen zu wollen, war ein Wagen völlig ausreichend.

Die Nicht-Mitfahrer vertrieben sich die Zeit mit einem Spaziergang durch’s Pferdedorf Hübender. Dabei kamen auch die Vierbeiner zu ihrem Recht.

 

Nach einer Stunde trafen die Planwagenfahrer Wieder auf dem Ponyhof ein. Dort wartete bereits mit Kaffee & Kuchen die zweite Stärkung auf die Gruppe. Auch der Alleinunterhalter gab noch zwei Stunden lang sein Bestes. Gegen 17 Uhr klang das Fest langsam aus. Herr Aha verabschiedete alle und dankte dem Ehepaar Knotte für die Organisation eines schönen Grillfestes.

 

Von dieser Veranstaltung gibt es leider kein Bildmaterial.